VISIONEN im GEIST,
den HORIZONT im BLICK & das LEBEN im VISIER


© Amy Brown
Für M.

Warum Du immer einen Platz in meinem Herzen haben wirst:

  • Du bist der sensibelste Mensch, den ich kenne.
  • Kein Wimpernschlag, keine flüchtige Bewegung, kein Unterton bleibt Dir verborgen
  • Bei Dir fühle ich mich geborgen und umsorgt
  • Du willst an meinem Leben teilhaben, fragst nach und hast zu allem etwas zu sagen
  • Du gibst mir das Gefühl, eine ganz besondere Frau zu sein
  • Du schenkst mir Aufmerksamkeit - mit Blicken, mit Worten, mit Gedanken, mit kleinen und großen Geschenken
  • wenn ich in meinem Chaos versinke und nicht mehr aus eigener Kraft vor die Türe gehen, kommst Du und führst mich aus
  • Du bist romantisch und glaubst an die Liebe
  • An Deiner Schulter kann ich mich anlehnen
  • Du schätzt die kleinen Dinge des Lebens und bist ein unverbesserlicher Genießer
  • Du liebst und lebst es ein Gentleman zu sein
  • Du bringst mich zu lachen und Du bringst mich zum weinen
  • Du bist ein unglaublich einfühlsamer, leidenschaftlicher und wunderbarer Liebhaber - und ich begehre Dich so sehr
  • Ich weiß, Du wärest immer für mich da und würdest 'alles' für mich tun - es ist Dein Wunsch, mich auf 'Händen zu tragen'

Warum ich keine feste Beziehung mit Dir leben kann:

  • Du bist der empfindlichste Mensch den ich kenne
  • Du legst meine Worte und Gesten auf die Goldwaage
  • Du bist so verletzlich, dass es anstrengend ist: Ich kann einfach nicht jeden Satz der meinen Mund verlässt dreimal überdenken
  • Du willst immer mit mir zusammen sein und gibst mir nicht den Raum, den ich so sehr brauche
  • Du verstehst nicht, dass meine Entscheidungen und Wünsche nicht gegen Dich gehen
  • Du bedrängst mich mich Deiner Nähe und Deinen subtilen Forderungen
  • Du schmiedest Pläne für uns und bist unendlich enttäuscht, wenn ich andere habe - siehst Du denn nicht, dass ich auch einen Kopf habe?
  • Du kannst nicht verstehen, dass nicht Du entscheiden kannst, wie ich mich 'auf Händen getragen' fühle
  • Du lässt mich einfach nicht in Ruhe, selbst wenn ich Dich ausdrücklich darum bitte
  • Trotz Deiner Sensibilität, bekommst Du einfach nicht mit, wann meine Grenzen erreicht sind
  • Du lässt nicht locker, willst immer noch mehr und mehr und mehr...
  • Du kannst Dir nicht vorstellen, dass ich manchmal alleine sein möchte und dabei zufrieden bin
  • Ich kann mich nicht nicht jetzt schon gegen Kinder entscheiden
  • Wenn wir uns streiten, verdrehst Du mir die Worte im Mund - Du bist ein echter Wortjongleur
  • Verbal kannst Du so verletzlich sein
  • In unsern schwierigsten Gesprächen fühle ich mich oft unverstanden und ungesehen
  • Du überrollst mich mit Deinen Gefühlen und gibst mir das Gefühl ein fürchterlich emotionsloser, gemeiner und egoistischer Mensch zu sein
  • Ich habe meine letzte Beziehung noch immer nicht verarbeitet und kann einfach nicht GANZ bei Dir sein
Du hast mal gesagt, für Dich sei es das Allerschlimmste, wenn man Dich in Ruhe lassen würde. Weißt Du..., für mich ist das genau umgekehrt.
 
Seit Wochen, nein, Monaten, quäle ich mich Tag für Tag durch Lebensstunden. Trotzdem ich wunderbare Momente erleben darf, ist da immer dieser schwarze Fleck auf meiner Seele. Ich habe Schuldgefühle, ich schäme ich mich für mein Verhalten. Ich habe das Vergangene noch nicht verarbeitet, ich habe noch keinen Standpunkt für mich gefunden. Manchmal versuche ich mich unter Druck zu setzten. Ich muss doch endliche eine Entscheidung treffen, verdammt! Ich - die Frau, die jahrelang allen gepredigt hat, wie wichtig es ist Entscheidungen zu fällen und bereit zu sein alle Konsequenzen zu tragen... ehrlich, ich komme mir so bescheuert vor! Doch der Eigendruck führt zu gar nichts. Alles in mir sträubt sich und ich finde einfach keinen Zugang zu meinem Bauchgefühl. Manchmal denke ich: Dann nimm' Dir doch einfach die Zeit und den Raum, den Du brauchst. Wie lange kann das denn schon dauern? Vielleicht werde ich eines morgens wach und weiß endlich wieder, was ich will. Vielleicht fällt es mir wie Schuppen von den Augen! Doch dabei vergesse ich Dich. Du erträgst diesen Zustand nicht, Du gehst dabei Zugrunde. Du verlangst nach einer Entscheidung, aus Deiner Perspektive zu verständliche und zu Recht. Aber wenn Du eine Entscheidung brauchst, dann ist dies die Einzige, die ich gerade vortäuschen kann:
Ich möchte keine Beziehung und es ist wohl besser, wenn wir Abstand voneinander nehmen.
 
[.und meine herz weint leise tränen.]
11.1.09 20:21


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25.11.2008

 
Eine kurze Nacht, wirre Träume. Auf dem Weg ins Bad konnte ich mich noch an Sequenzen erinnern, erlebte Gefühle der Nacht nachempfinden.

Menschen aus der Vergangenheit ... irgendwas mit Tanzen... einige waren sauer auf mich ... beschuldigten mich ... worum es ging hab' ich vergessen ... ich war trotzig ... bin gegangen ... hab' mich nicht gerechtfertigt ... ich trinke zuviel ...? Doris N. als Richterin ...

- hm, merke wie der Traum in meinem Kopf immer mehr verblasst. Mit jedem Schluck Kaffee spüle ich Details hinunter. Ich sollte jetzt besser in den Tag starten.

  • in einer halben Stunde K. zum Projekt abholen
  • beim Projekt: laut & langsam sprechen!
  • anschließend zur Schneiderin
  • Geschenkschachteln / Bastelstunde
  • um 5 kommt N. vorbei & wir fahren zur Mensa
  • vielleicht rufe ich M. heute an, er fehlt ... irgendwie.
  • 66 Monate - und ich denke trotz allem daran
Bin gespannt, was der Tag heute noch so alles für mich bereit hält. Mit dem ersten Schritt aus der Tür...
25.11.08 10:01


Lichtblicke

 
* ~ *
 
* Bus fahren, Musik hören & Menschen Beobachten *
* künstliche Sonne tanken *
* über Weihnachtsmarkt schlendern *
* den Duft von heißen Maronen in der Nase haben *
* Glitzerkrams bestaunen *
* Im Luftschloss alles einmal anfassen *
* Fenchelhonig auf der Zunge zergehen lassen *
* Schuhe anprobieren *
* im Dunkeln durch tausend Lichter nach Hause fahren *
* erste Schneeberührung des Jahres machen *
* Kerzen anzünden *
* Orangenkaffee aufbrühen *
* tief ein- und ausatmen *
 
* ~ *
24.11.08 19:25


[ Momentaufnahme ]

 
Ich weiß nicht nur nicht was ich will.
Stellenweise bin ich mir nicht einmal
im Klaren darüber, was ich nicht will.
 
Das viele Nachdenken macht mich mürbe. An Vorwärtsschritten zehren die Zweifel. Drei voran, zwei zurück. Einer bleibt. Bleib stehen! Nicht nach links und nicht nach rechts abwanken. Was ist meine Wahrheit? Was rede ich mir ein? Verdrehe ich meine Tatsachen? Denke ich mir manches schön? Abwarten scheint ein Ausweg zu sein - doch will ich einen Aus.Weg? Nein, ein Ausweg reicht mir nicht.
 
Vielleicht ist warten feige. Bestimmt ist es das aus so mancher Perspektive. Mögliches Handeln wird so weit zer.dacht, dass Nicht-Handeln allemal 'besser' erscheint. Dabei weiß ich doch, dass das ein Trugschluss ist.
24.11.08 12:52


Auf der Suche nach dem Weg

Das schlechte Gewissen ist momentan mein ständiger Begleiter, der einzige Gefährte, den ich nicht "einfach" rausschmeißen kann. Die Worte von N. klingen mir in den Ohren: "Du bist ungebunden! Du kannst doch schließlich machen, was Du willst". Ja, recht hat sie. Mein Kopf stimmt zu... genau so lange bis das Bauchgefühl wieder das Kommando übernimmt und das dauert meist nur wenige Sekunden. Und dabei ist nicht einmal etwas 'passiert'. Irgendwas läuft hier verdammt schief und dabei sehne ich mich so nach Geradlinigkeit. Zurück in mein altes Leben? Dieses Leben gibt es nicht mehr, das habe ich selbst zu verantworten. Der Start einer neuen Episode, ganz ohne Rückblick? Dazu fehlt mir die Kraft einer eindeutigen Entscheidung.

!Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben gewonnen:

Ein Jahresabo für das Gedankenkarussel
[derzeit stehend im Gefühlslabyrinth]

- Nicht einmal Sarkasmus hilft -

23.11.08 20:00


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